Gesundheitspolitik

5 Männer und eine Frau stehen
Gesundheitsreform

Einsatz der Kammer zeigt Wirkung

Die Reformpartnerschaft hat sich auf Eckpunkte einer Gesundheitsreform geeinigt. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Kammerspitze rund um Präsident Johannes Steinhart, Vizepräsident Eduardo Maldonado-González, Vizepräsidentin Naghme Kamaleyan-Schmied, Ehrenpräsident Thomas Szekeres sowie die Präsidialreferenten Benjamin Glaser und Erwin Rasinger in zahlreichen Gesprächen konstruktiv auf die politischen Entscheidungsträger eingewirkt, um praxistaugliche Lösungen zu ermöglichen. So konnten unter anderem die Überweisungspflicht für Facharztordinationen sowie eine Verpflichtung von Wahlärztinnen und -ärzten verhindert werden. 

Bonbonautomat
Deutschland

Kritik an Apothekenreform: „Medikamente sind keine Bonbons“

Die deutsche Apothekenreform wurde im Juni 2026 von Bundestag und Bundesrat beschlossen und kann damit in Kraft treten. Die Bundesregierung will mit dem Gesetz das flächendeckende Netz von Vor-Ort-Apotheken stärken. Sowohl Apotheker- als auch Ärzteverbände haben die Gesetzwerdung mit Kritik begleitet.

Spitalsgebäude futuristisch
Spitalskonzept 2040

Spitäler der Zukunft

Die Kurie angestellte Ärzte präsentiert mit dem „Wiener Spitalskonzept 2040“ praxisnahe Reformideen und Lösungsansätze für eine zeitgemäße Spitalslandschaft.

Eine Gruppe lachender Menschen mit rotem Vorsorge-Schal in den Händen.
Vorsorgekampagne

Immer wieder Vorsorge

Wer vorsorgt, bleibt länger im Spiel: Unter dem Motto „Immer wieder Vorsorge“ startet die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien eine Kampagne, die den Spirit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nutzt, um die Wiener Bevölkerung zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen zu motivieren. 

Ein Mann und eine Frau (rechts) stehen nebeneinander im Rahmen einer Pressekonferenz nebeneinander.
Krebsvorsorge

Organisiertes Screening kann die Sterblichkeit bei Prostatakrebs um mehr als die Hälfte senken

Die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien empfiehlt die Einführung eines organisierten Prostatakrebsscreenings sowie ein eigenes Männervorsorge-Package als Kassenleistung. Die Vorsorgemaßnahmen sollen für mehr Effizienz und für weniger Krankheitsfälle sorgen.

Vier Männer und zwei Frauen vor einem begehbaren Herzmodell
Aktionstag Gesundheit

Herzgesundheit ist Trumpf

Beim „Aktionstag Gesundheit“ rückte die Kammer das Herz in den Mittelpunkt. Mit prominenter Unterstützung wurde ein starkes Ausrufezeichen zu mehr Vorsorge gesetzt.

Weibliche und männliche Zinnfiguren stehen vor Pillen
Feminismus und Medizin

„Der Geschirrspüler ist politisch“

Als „Chefaufklärerin der Nation“ wurde sie von der renommierten Frankfurter Allgemeinen Zeitung bezeichnet: Die deutsche Gynäkologin Mandy Mangler gilt als eine Speerspitze feministisch geprägter Medizin und plädiert für mehr Sichtbarkeit bei Frauengesundheit. 

Hand drückt Fernbedienung für Klimaanlage
Extremhitze in Spitälern

„Spitäler müssen vor extremer Hitze geschützt werden“

In manchen Spitälern in Wien gibt es keine umfassende Raumkühlung, was besonders bei Temperaturen über 30 Grad Celsius für Patientinnen und Patienten sowie das Personal sehr belastend ist. Die Kammer fordert, dass Kühlung dort, wo sie nötig ist, aktiv ausgebaut wird. 

Mann im Sakko mit grauen Haaren und Brille.
Kommentar von außen

Schritt für Schritt sanieren und verbessern

Mit dem Doppelbudget 2027 und 2028 hat die Regierung einen Plan zur Budgetsanierung der Republik Österreich vorgelegt. 
Finanzminister Markus Marterbauer über den Leitgedanken, Steuereinnahmen lieber für Kindergärten und Pflege auszugeben als für Zinsen.

Labor
Mangelfach

Stirbt die Pathologie aus?

Nachwuchsprobleme, Überlastung und Überalterung: Abseits der großen Medienöffentlichkeit kämpft die Pathologie gegen bedrohliche Entwicklungen. Ohne ausreichenden Nachwuchs wären präzise Diagnosen und Therapien sowie der Spitalsbetrieb in Gefahr.

Fünf Personen von oben fotografiert - es zeigt eine Besprechung im Spitalsumfeld.
Basisausbildung

Neuerung sorgt für Unmut

Dass das Klinisch-Praktische Jahr teilweise auf die Basisausbildung angerechnet werden soll, sorgt für Kritik. Die Kammer fordert die Klärung offener juristischer und organisatorischer Fragen sowie Gespräche mit den Betroffenen.

Eine Frau mit rotem Schal sitzt an einem Tisch mit nach vorne verschränkten Armen und blickt direkt in die Kamera.
Kommentar von außen

Reform muss mehr Gesundheit in die Steuerung bringen

Ökonomin Maria M. Hofmarcher-Holzhacker plädiert für eine Reform, bei der die Gesundheit in den Fokus der Steuerung gerückt werden soll.