Gesundheitspolitik

Präsident Johannes Steinhart im Gespräch - an seinem Bürotisch sitzend
Gesundheitsversorgung

„Es braucht eine echte Strukturreform“

Präsident Johannes Steinhart über die Auswirkungen der prekären Budgetsituation aufs Gesundheitswesen, den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und warum die Ursachen des ÖGK-Defizits seriös aufgearbeitet werden müssen. 

Auf dem Podium befinden sich die Moderatorin und Ehrenpräsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, Thomas Szekeres, der gerade spricht und ein Mikrofon in der rechten Hand hält. Beide sitzen, zwischen ihnen steht ein kleines Tischchen, auf dem sich zwei Mineralwasserflaschen befinden sowie zwei Gläser. Im Hintergrund ist ein Plakat der Veranstaltung zu erkennen.
Ein Blick in die Zukunft

Schere zwischen Einnahmen und Gesundheitsleistungen

Die Entkoppelung der Gesundheitsausgaben vom Bruttoinlandsprodukt, die Attraktivierung des Kassensystems und die Etablierung von Leitspitälern forderte Ehrenpräsident Thomas Szekeres bei einer Diskussion zur Zukunft der Gesundheitsversorgung.

Der Journalist Köksal Baltaci von "Die Presse" blickt direkt in die Kamera. Der Hintergrund ist hell und einfärbig.
Kommentar von außen

Das Problem –
und die Lösung

Lange Wartezeiten, überfüllte Spitalsambulanzen, zu wenig Zeit für Arzt-Patienten-Gespräche und ein wachsender Privatsektor im niedergelassenen ebenso wie im stationären Bereich: Diese Symptome eines überlasteten Gesundheitswesens skizziert Gesundheitsjournalist Köksal Baltaci.

Der Arzt Shahrokh Shariat sitzt an einem Tisch, die Hände vor sich zusammengetan, und hat einen weißen Arztkittel an und trägt eine blaue Krawatte. Er trägt ebenso eine Brille und blickt direkt in die Kamera.
Vorsorge

Strategie für Männergesundheit ist nötig

Shahrokh Shariat, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie, erklärt, warum der „Movember“ als Awareness-Monat für Männergesundheit nicht ausreicht und warum das Fehlen einer nationalen politischen Strategie schwerwiegenden Folgen hat.

Dr. Brenner und Dr. Frank im Gespräch miteinander
Lorenz-Böhler-Spital

Zur unfallchirurgischen Versorgung in Wien

Die Teilschließung des Lorenz-Böhler-Spitals sorgte für große Aufregung. Nun entsteht in der Brigittenau ein Interims-Traumazentrum. Roland Frank, ärztlicher Direktor der AUVA, und Heinz Brenner, Unfallchirurg und stv. Fachgruppen-Obmann, sprechen über die Zukunft der unfallchirurgischen Versorgung.

Die Kurie der angestellten Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien: Eduardo Maldonado-González, Lisa Leutgeb, Dieter Kölle und Benjamin Glaser (v.l.)
Arbeitsprogramm

Bessere Rahmenbedingungen für Spitalsärztinnen und -ärzte

Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident und Kurienobmann der angestellten Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, und sein Führungsteam wollen die Bedingungen rund um Ausbildung und Arbeit in den Spitälern aktiv und konstruktiv mitgestalten – das spiegelt sich auch im aktuellen Arbeitsprogramm der Kurie wider.

Die Teilnehmer zum Thema Frauen in der Medizin stehen nebeneinander - von links nach rechts: Melanie Klampferer, Ruth Herbst, Kristina Hametner, Lisa Leutgeb, Eduardo Maldonado-González.
Die Kammer macht's zum Thema

„Frauen befinden sich in einer Bittstellerrolle"

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor die größte Krux für viele Ärztinnen. Zwar gehen Frauen mit unvermindert großen Ambitionen in die Medizin. Schaut man sich aber an, wo sie in ihren Karrieren langfristig ankommen, ist die vielzitierte „gläserne Decke“ nach wie vor deutlich spürbar.

Beim KI-Symposium sitzen, von links nach rechts, die Herren Andreas Klein, Bart de Witte, Christoph Bock und Johannes Steinhart beisammen und diskutieren.
KI in der Medizin

Auf dem Weg zur KI-Revolution

Künstliche Intelligenz verändert die medizinische Praxis grundlegend. Das KI-Symposium der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und die entscheidende Rolle von Ärztinnen und Ärzten. Anhand von Praxisbeispielen wurden Chancen und Risiken eingehend beleuchtet.

Von links nach rechts stehend: Vizepräsident Eduardo Maldonado-González, Vizepräsidentin Naghme Kamaleyan-Schmied und Präsident Johannes Steinhart
Gesundheitsinfrastrukturreport

Wiener Gesundheitssystem auf dem Prüfstand

Die Zufriedenheit der Ärzteschaft mit dem Gesundheitssystem hat einen Tiefstand erreicht. Das zeigt der dritte Wiener Gesundheitsinfrastrukturreport. Um weiterhin die bestmögliche medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, fordert die Kammer mehr Effizienz und nachhaltige Finanzierungsmodelle.

Vier Männer stehen im Freien in ländlicher Gegen beieinander und blicken in die Kamera.
Gesundheitsgespräche

Zukunft gestalten - Versorgung sichern

Zwischen pittoreskem Bergpanorama und intensiven Diskussionen: Im Juli 2025 wurde Alpbach wieder zum Treffpunkt führender Köpfe aus Medizin, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Wichtige Impulse kamen von der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, die in Tirol stark vertreten war.

Die Ärztin und Kammer-Funktionärin Alessia Felli lächelt, trägt eine Brille und im Hintergrund ist eine Marmorwand zu sehen.
Italiens Gesundheitswesen

Zwischen Dolce Vita und Sparmaßnahmen

Nachwuchssorgen, Mangelfächer und Debatten ums Budget: Italien kämpft mit ähnlichen Problemen wie wir. Die Römerin Alessia Felli lebt seit über 20 Jahren in Österreich und arbeitet als Anästhesistin am AKH. Sie erzählt von Unterschieden und Gemeinsamkeiten in Job und Mentalität und was das italienische Gesundheitswesen ausmacht.  

Im Vordergrund ist Frau Kathrin Gaál zu sehen. Sie steht und lächelt in die Kamera. Im Hintergrund sieht man zwar urbane Umgebung, aber mit viel Grün.
Kommentar von außen

Verantwortungsvoller Umgang mit Schönheits-OPs

Für die Frauenstadträtin ist entscheidend, dass Mädchen und Frauen selbstbestimmt leben. Bei Schönheitsoperationen ist für Gaál essenziell, dass sich Frauen gut informieren und unrealistische Bilder über Körper und Aussehen erkennen. Dieses Bewusstsein fördert eine Awarenesskampagne der Stadt Wien.