Panorama

Lächelnde Frau mit blonden Haaren
Künstliche Intelligenz und Recht

„Die Verantwortung liegt beim Menschen, die Wissensbasis aber bei der Maschine“

KI unterstützt Diagnosen und Behandlungen, die rechtliche Verantwortung liegt weiter beim Menschen. Warum die intransparente Wissensbasis der Systeme problematisch ist, welche Haftungsmodelle fehlen und wie sich Arzt-Patienten-Beziehungen im Zeitalter medizinischer KI verändern, erklärt Maria Kletečka-Pulker vom Ludwig Boltzmann Institute for Digital Health and Patient Safety.

 

Frau mit Brille und schwarzem Pullover
Krankenhausarchitektur

„Spitäler stehen für Aufbruch und Transformation"

Gut belüftete Räume, ein eigenes Bett für alle Patientinnen und Patienten und Ruhe für die Kranken: Faktoren, die uns heute selbstverständlich erscheinen, sind historisch gewachsen. Welche Rolle die Spitalsarchitektur bei der Genesung spielt, warum Joseph II. ein so wichtiger Neuerer des Gesundheitswesens war und was die heutige Bauweise bei Krankenhäusern ausmacht, erzählt Christiane Druml, Direktorin des Josephinums, im Gespräch mit Ärzt*in für Wien.

Ein Porträtfoto von Ingeborg Hochmair
Porträt Ingeborg Hochmair

„Menschen aus der Stille holen“

Gehörlose Menschen wieder hörend zu machen und ein Sinnesorgan technisch zu ersetzen: Diese Vision verfolgte Ingeborg Hochmair. Es blieb nicht bei der Utopie: Das erste mehrkanalige Cochlea-Implantat, von ihr und ihrem Mann Erwin entwickelt, wurde 1977 implantiert. Was die Wissenschaftlerin, Unternehmerin und vierfache Mutter antreibt und motiviert, erzählt sie Ärzt*in für Wien. 

Cover Ärzt*in für Wien
Ärzt*in für Wien

Wissenschaft, die bewegt

Mit dem Wiener Medizinischen Kongress bietet die Kammer diesen Frühling eine richtungsweisende Fortbildungstagung. Darüber und viele weitere interessante Berichte können Sie jetzt schon online in der aktuellen Ausgabe von Ärzt*in für Wien lesen. 

Zwei CliniClowns tanzen gemeinsam.
Humor als Therapie

Wenn Schmäh und Schabernack zur Medizin werden

Die CliniClowns gelten als Pioniere in Sachen Humortherapie. Beim kommenden Ärzteball werden sie das heurige karitative Projekt sein, dem der Reinerlös zu Gute kommt. Ärzt*in für Wien durfte die Clowns auf ihrer Mission in einem Pflegeheim begleiten. 

Ein Mann mit Sonnenbrille steht neben einem Straßenschild.
Australiens Gesundheitswesen

Down Under tickt das Gesundheitswesen anders

Australien, der Kontinent „Down Under“: Die meisten von uns assoziieren damit wohl zuerst Koalas, Kängurus, eine sehr entspannte Lebensart und last but not least einige der giftigsten Tiere auf diesem Planeten. Was das australische Gesundheitssystem auszeichnet, wie Ärztinnen und Ärzte dort leben, arbeiten und ausgebildet werden und welche Unterschiede es zwischen einem Kontinent und einem einzelnen Land wie Österreich gibt, skizzieren Edith Kohler und Lawrence Wapnah für Ärzt*in für Wien. 

Frau mit Brille lächelt in die Kamera.
Beratung

„Alleinerziehende brauchen eine starke Stimme“

Rund die Hälfte aller alleinerziehenden Mütter in Österreich lebt an der Armutsgrenze – mit weitreichenden Folgen für Gesundheit, Bildung und soziale Teilhabe. Die St. Elisabeth-Stiftung der Erzdiözese Wien unterstützt betroffene Frauen mit Beratung, Wohnprojekten und Arbeitsintegration auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben, erklärt Geschäftsführerin Nicole Meissner.

Ein Porträt vom Arzt Christian Kammerlander, der direkt und freundlich blickt.
Amoklauf in Graz

„Wenn es darauf ankommt, dann stehen alle bereit“

Wie läuft ein Großeinsatz nach einem Amoklauf ab? Christian Kammerlander, ärztlicher Leiter des UKH Graz, gibt Einblick in die medizinische Versorgung nach dem Schusswaffenangriff an einer Schule: Vom Katastrophenplan, dem eingespielten Ablauf bis zur Einsatzbereitschaft im Team.

Aufnahme aus dem Auto heraus - man sieht aus der Windschutzscheibe hinaus auf eine Menge an Menschen, die vor und rund um das Einsatzfahrzeug stehen, wodurch das Fahrzeug nur im Schritttempo fahren kann.
Einsatz hinter der Bühne

Donauinselfest backstage: Notfallmedizin im Takt

Rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Tag und über 600 medizinische Interventio­nen: Notärztinnen und Notärzte sorgen beim Donauinselfest für medizinische Sicherheit. Trotz Millionenpublikum verlaufen gesundheitliche Zwischenfälle meist glimpflich – dank eingespielter Abläufe, klarer Zuständigkeiten und erfahrenen Teams. 

Zwei Personen, eine Frau und ein Mann, an Bord eines Segelboots, das sich im Wind stark neigt.
Vom Stockerl ins Krankenhaus

Die doppelte Leidenschaft der Lara Vadlau

Zwei Welten, ein Ziel: Lara Vadlau lebt für Leistung – ob im Segelboot, im Krankenhaus oder als Autorin. Die Olympiasiegerin bleibt in Bewegung und zeigt, wie man Träume auch nach dem großen Erfolg weiterverfolgt. Derzeit nimmt Vadlau mit ihrem neuen Segelpartner volle Fahrt auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. In der Zwischenzeit arbeitet sie immer wieder im Krankenhaus, um ihr Basisjahr zu absolvieren. 

Mann mit Hemd und Sakko an einem Tisch sitzend, zum Interviewpartner sprechend.
Interview

„Wir haben ein verzerrtes Selbstbild“

Daniel Huppmann zählt zu Österreichs renommiertesten Klimaforschern. Im Interview mit Ärzt*in für Wien anlässlich des Klimaaktionstags der Kammer erklärt er, wie man den Gesundheitsbereich klimafreundlicher gestalten kann, warum zwei Grad globale Erhitzung ein großes Problem sind und Klimagerechtigkeit oft so utopisch ist. 

Eine Aufnahme in einem Hof in Uganda. Es stehen mehrere Personen im Hof eines Spitals zur Morgenbesprechung.
Ugandas Gesundheitswesen

„Fitnessstudios brauchen dort die Wenigsten!“

Uganda hat Jahrzehnte blutiger Konflikte hinter sich, gilt aber seit mehr als einem Jahrzehnt als friedlich und stabil. Das stark christlich geprägte ostafrikanische Land hat ein teils öffentliches, teils privatisiertes Gesundheitswesen, das für die Menschen fast immer mit hohen Kosten verbunden ist. Jaber Constantin Köttl studiert Medizin, hat einen Monat in einem Spital in der Hauptstadt Kampala gearbeitet und erzählt Ärzt*in für Wien von seinen Erfahrungen.

Mariam Vedadinejad in spitalsärztlicher Berufskleidung, auf einer Parkbank sitzend.
LGBTQIA+

„Diskriminierung passiert auf jeder Ebene“

Mariam Vedadinejad ist Oberärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie, LGBTQIA+-Aktivistin und Mitglied des Referats für Frauenpolitik, Gender und Diversity der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien. Breite Bekanntheit erlangte sie kürzlich allerdings aufgrund einer Not-OP am Ex-Fußballprofi Toni Polster. Ärzt*in für Wien traf die engagierte Ärztin nach einem langen Dienst im Park der Klinik Favoriten.

Der Nuklearmediziner Siroos Mirzaei
30 Jahre Hemayat

Ein Nuklearmediziner im Einsatz für Menschenrechte

Siroos Mirzaei, Primar des Instituts für Nuklearmedizin der Kliniken Ottakring und Hietzing, engagiert sich seit 30 Jahren beim gemeinnützigen Verein Hemayat in der medizinischen und psychologischen Betreuung und Behandlung von Überlebenden von Folter und Krieg.

Gerhard Sobotka in einer Interviewsituation
Ehrenzeichen und Auszeichnungen der Wiener Kammer

„Es ist ein Ausdruck der Wertschätzung“

Wie kommen Ärztinnen und Ärzte zu einem Medizinalrats-Titel? Und welche Auszeichnungen und Ehrenzeichen verleiht die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien? Gerhard Sobotka vom Referat für Medizinalrats- und Ehrenzeichentitel – selbst Professor und Obermedizinalrat – bringt Licht ins Dunkel.

Die Kurie der angestellten Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien: Eduardo Maldonado-González, Lisa Leutgeb, Dieter Kölle und Benjamin Glaser (v.l.)
Arbeitsprogramm

„Machen wir Wien wieder zum Zentrum internationaler Spitzenmedizin“

Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident und Kurienobmann der angestellten Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, und sein Führungsteam wollen die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in den Spitälern aktiv und konstruktiv mitgestalten – das spiegelt sich auch im Arbeitsprogramm der Kurie wider.