Starker Auftakt

500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 1. Wiener Medizinischen Kongress in Schönbrunn

Kammerpräsident Johannes Steinhart eröffnete den dreitägigen Kongress. Den Besucherinnen und Besucher werden 80 hochkarätige Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen aus verschiedenen Fachrichtungen geboten. 

Stefan Eckerieder-Donovan
4 Männer
Kammerpräsident Johannes Steinhart, Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte Eduardo Maldonado-González und Philipp Ubl, Leiter des Referats Ärztliche Fortbildung. (v. l.)
Fotos: Stefan Seelig
„Wir möchten mit unserem abwechslungsreichen inter- und multidisziplinären Programm, das thematisch sehr breit angelegt ist und aus theoretischen und praktischen Elementen besteht, eine Angebotslücke schließen."

Der 1. Wiener Medizinische Kongress der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien im Apothekertrakt im Schloss Schönbrunn wurde von Johannes Steinhart, Präsident der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, und dem Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) heute Mittwoch eröffnet. Der Kongress vermittelt den rund 500 teilnehmenden Medizinerinnen und Medizinern sämtlicher Fachrichtungen sowie Medizinstudierenden aus ganz Österreich und darüber hinaus ein breites, interdisziplinäres Überblickswissen. In den nächsten drei Tagen bis einschließlich Freitag, den 17. April 2026, bietet der Kongress in rund 80 Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen ein in seiner Breite in Österreich einzigartiges Fort- und Weiterbildungsangebot.

„Unsere dreitägige Veranstaltung hier im Apothekertrakt im Schloss Schönbrunn ist eine Innovation. Nicht nur, weil sie erstmals stattfindet, sondern auch aufgrund des neuartigen Themen- und Veranstaltungsprofils unseres Kongresses. Wir möchten mit unserem abwechslungsreichen inter- und multidisziplinären Programm, das thematisch sehr breit angelegt ist und aus theoretischen und praktischen Elementen besteht, eine Angebotslücke schließen“, sagt Johannes Steinhart.

„Unser Gesundheitssystem steht und fällt mit den Menschen, die darin arbeiten. Ein entscheidender Punkt in einem Feld wie der Medizin ist, sich permanent weiterzubilden. Dafür braucht es genau das, was dieser Kongress bietet: Dialog, Austausch und die Bereitschaft, sich mit neuen Erkenntnissen und Techniken auseinanderzusetzen. Der erste Wiener Medizinische Kongress ist nicht nur ‚ein bisschen Fortbildung‘, er bietet das volle Programm: von Prävention bis Künstliche Intelligenz, von Palliativmedizin bis Kindernotfälle, von Gendermedizin bis Long Covid. Dieser Kongress bringt Disziplinen zusammen, die im Alltag oft getrennt sind. Die Komplexität der Medizin wird in diesem Kongress umfassend abgebildet und vor allem, aufgeteilt in die einzelnen Fachbereiche, auch auf praktische Weise vermittelt“, betont Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bei der offiziellen Eröffnung des Wiener Medizinischen Kongresses.

Hochkarätige Vortragende, breit gefächertes Portfolio

Die Kongressthemen reichen von der Primärprävention über Schmerztherapie in der Palliativmedizin bis hin zu immer häufiger auftretenden Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Alzheimer, Demenz, ME/CFS und Long Covid. Darüber hinaus stehen junge Forschungsdisziplinen wie Gendermedizin, Psycho-Neuro-Immunologie und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin im Mittelpunkt. Auch gesellschaftlich relevante Themen wie Mobbing bei Kindern und Jugendlichen in sozialen Medien oder der Umgang mit Konflikten im ärztlichen Alltag werden adressiert.

Der Kongress soll sich in den nächsten Jahren als fixe Größe der Wiener Kongresslandschaft sowie als internationaler Fixpunkt der medizinischen Fort- und Weiterbildungsevents etablieren, erklärt Eduardo Maldonado-González, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte Ärzte der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien: „Unser gemeinsames Ziel ist es, einen medizinischen Kongress zu etablieren, der nicht nur bundesweites Interesse weckt, sondern darüber hinaus auch Medizinerinnen und Mediziner aus Nachbarländern wie der Schweiz, Deutschland oder Tschechien anzieht. Der Kongress soll sich mittelfristig als internationales Fachevent auf höchstem Niveau etablieren.“

Diesen Anspruch verdeutlicht der 1. Wiener Medizinische mit 65 hochkarätigen Vortragenden. Zum Beginn erwartet die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer eine Expertendiskussion zum brandaktuellen Thema KI in der Medizin. Der erste Tag wird fortgesetzt mit Vorträgen und Workshops mit einigen der renommiertesten Medizinerinnen und Mediziner des Landes – beispielsweise mit der dem ME/CFS-Spezialisten Michael Stingl, dem Labormedizinexperten Georg Endler oder der europaweit anerkannten Palliativmedizinerin Eva Katharina Masel. 

Zudem präsentieren die Koryphäe in der Gendermedizin Alexandra Kautzky-Willer, der Chirurg Michael Gnant, einer der international führenden Brustkrebsspezialisten, und zahlreiche weitere internationale Spitzenmedizinerinnen und -mediziner in den kommenden drei Tagen die neusten Erkenntnisse in ihren jeweiligen Fachrichtungen.

Alle Informationen zu Programm, Teilnahmegebühren und Anmeldung 

„Der erste Wiener Medizinische Kongress ist nicht nur ‚ein bisschen Fortbildung‘, er bietet das volle Programm: von Prävention bis Künstliche Intelligenz, von Palliativmedizin bis Kindernotfälle, von Gendermedizin bis Long Covid."
„Der Kongress soll sich mittelfristig als internationales Fachevent auf höchstem Niveau etablieren.“