Medizin

Ein Porträt des Arbeits- und Schmerzmediziners Richard Crevenna. Aufgrund des Hintergrunds kann geschlossen werden, dass die Aufnahme im Außenbereich stattgefunden hat - verschwommen ist ein Baum oder eine Hecke im Hintergrund zu sehen.
Onkologische Therapie

Fitness und Sport als Schutzschild gegen den Krebs

Richard Crevenna ist Arbeits- und Schmerzmediziner mit onkologischem Schwerpunkt. Im Interview skizziert er, welche massiven Vorteile Bewegung und Fitness für Krebserkrankte haben und warum das fächerübergreifende, vernetzte Arbeiten und Forschen für ihn so große Bedeutung hat.

Die Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner blickt in die Kamera, im Hintergrund sieht man die Österreichische Fahne, sowie einen kleinen Teil der EU-Flagge
Kommentar von außen

KI in der Medizin: Zwischen Chance und Menschlichkeit

Künstliche Intelligenz ist längst Teil unserer Gegenwart und schon heute verändert sie die Medizin. Sie kann Forschung beschleunigen, neue Medikamente entwickeln helfen und Ärztinnen und Ärzte im Alltag entlasten. So bleibt mehr Zeit für das, was unersetzbar ist – das persönliche Gespräch mit den Patientinnen und Patienten.

Ein Foto von einer Radioonkologie-Strahlenanlage - der Raum ist in violettes Licht getaucht.
Moderne Strahlentherapie

Radioonkologie: „Wir heilen mit Strahlen“

Präziser, kürzer, schonender: Wie moderne Strahlentherapie Tumore effektiv bekämpft und Patientinnen und Patienten Lebensqualität erhält, erklärt Andrea Reim, Vorständin des Zentrums für Radioonkologie und Strahlentherapie in der Klinik Donaustadt. Das Zentrum ist eines der führenden Institute für Hochpräzisionsstrahlentherapie europaweit.

Die Podiumsdiskussionsteilnehmer Widhalm, Biach, Andreas, Zillner und Stampfer - von links nach rechts stehend
Medizin in Österreich

Die Forschung vor den Vorhang holen

Über den Dächern Wiens wurde intensiv über den Wissenschaftsstandort Österreich, fehlendes Risikokapital und den Wunsch nach besserer Verzahnung der unterschiedlichen Player im Gesundheitssystem debattiert. Fachimpulse aus Kardiologie und Traumatologie rundeten die Science4Care-Veranstaltung ab. 

Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Katayoun Tonninger-Bahadori, im Gespräch - Sie blickt direkt auf die Interviewerin, die ihr gegenüber sitzt und von hinten auf dem Foto zu sehen ist.
Darm checken – Leben retten

„Darmkrebs lässt sich tatsächlich verhindern“

Katayoun Tonninger-Bahadori ist Schilddrüsenspezialistin und widmet sich außerdem mit besonderem Engagement der Darmkrebsvorsorge. Als Leiterin des Referats für Endoskopie in der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien genauso wie als Gast im bekanntesten TV-Satireformat des Landes. 

Frau Susanne Equiluz-Bruck sitzt an einem Tisch im Rahmen eines Interviews
Krankenhaushygiene

Zum Reißen gespannte Personaldecke

Warum es mehr Druck bei der Erfassung des Antibiotikaverbrauchs benötigt, wie ein durchschnittlicher Arbeitstag aussieht und wie nötig finanzielle Anreize wären, um Personal zu bekommen – darüber spricht die Hygienebeauftragte der Klinik Ottakring, Susanne Equiluz-Bruck, im Interview. 

Gero Miesenböck, Neurophysiologe, lehnt sich an einem offenen Kasten-Ablage-System an, mit verschränkten Händen
Naturwissenschaften

Von der Möglichkeit, sich neue Welten vorzustellen

Der Neurophysiologe Gero Miesenböck ist Mitbegründer der Optogenetik. Einblicke darin, was die Methode ausmacht und wie sie entstand, welche Eigenschaft herausragende Forscherinnen und Forscher von durchschnittlichen unterscheidet und welchen Konnex es zwischen Naturwissenschaften und Romanen gibt. 

Man sieht eine linke Hand, die mit einem Verband versehen ist, aus dem ein Infusionsschlauch herausragt.
Vorsorge und Früherkennung

Chronische Wunden, chronisch unterschätzt

Wunden, die nicht heilen, belasten Körper und Psyche. Sie verursachen Schmerzen, schränken die Bewegungsfreiheit ein und führen oft zu sozialem Rückzug. Kathrin Morasek, Mitinitiatorin der Selbsthilfegruppe Chronische Wunden, erklärt, warum es dringend mehr Bewusstsein braucht und was die drängendsten Probleme sind.

Der Anästhesist Bernhard Rössler sieht in die Kamera beim Interview
Learning by doing

„Hier lernt man etwas, indem man es spürt!“

Sie blinzeln, atmen, haben Atemwegsschwellungen oder gar einen Pneumothorax: Die künstlichen Patientinnen und Patienten im Universitären Simulationszentrum Wien. Dort wird erlernt und trainiert, was im klinischen Alltag schwierig bis gar nicht zu üben ist: Kritisches und Unerwartetes. 

Frau Katalin Kariko bei einem Vortrag
Katalin Kariko

Die „Mutter“ der Coronaimpfung

Die mRNA-Impfung gegen Sars-CoV-2, vulgo „Corona“, gilt als Meilenstein der Medizingeschichte. Dahinter steckt eine Frau, die seit über 40 Jahren unermüdlich an deren Grundlagen forscht. Dass sie dafür 2023 den Nobelpreis erhalten hat, ist ihrem eisernen Willen zu verdanken: „Niemals aufgeben“ lautet die Devise der ungarischen Biochemikerin.