Gesundheitspolitik

Mann am Schreibtisch
Ausbildungsevaluierung

Potenzial und Weiterentwicklung

Die Ausbildungsevaluierung 2026 zeigt eine positive Entwicklung in Wien. Die Bewertungen steigen, die Beteiligung nimmt zu. Vor allem in den Spitälern des Wiener Gesundheitsverbunds (WIGEV) und im AKH wurden Fortschritte erzielt. Gleichzeitig bleiben deutliche Unterschiede zwischen den Ausbildungsstätten. Entscheidend wird sein, die Ergebnisse ernst zu nehmen und daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten.

Spritze und Impfdosen
Fehlende Impfdosen

„Organisation der öffentlichen Impfprogramme muss dringend verbessert werden“

Die Kammer fordert angesichts der erneuten Probleme bei der Beschaffung des Grippeimpfstoffs eine Neuorganisation der öffentlichen Impfprogramme und warnt vor einem Vertrauensverlust der Bevölkerung.

Drei Männer und eine Frau stehen
Die Kammer macht's zum Thema

Künstliche Intelligenz: Unterstützung statt Autopilot

KI-Systeme halten mit rasantem Tempo Einzug in die Medizin. Auf Initiative der Kammer für Ärztinnen und Ärzte diskutierten im Albert-Schweitzer-Haus Expertinnen und Experten über aktuelle Einsatzbereiche Künstlicher Intelligenz, medizinische Potenziale, mögliche Risiken und die notwendigen Rahmenbedingungen.

Eine Frau und drei Männer stehend
Die Kammer macht's zum Thema

Tagesmedizin: Der richtige Eingriff am richtigen Ort

Der medizinische Fortschritt ermöglicht immer mehr Behandlungen ohne Übernachtung im Spital. Auf Initiative der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien diskutierten Expertinnen und Experten, welche Strukturen, Finanzierungsmodelle und Kooperationen es braucht, damit Tagesmedizin ihr Potenzial entfalten kann.

Drei Personen, zwei Männer und eine Frau, stehen beieinander.
Die Kammer macht's zum Thema

Wahlarztsystem: Vom Notventil zur tragenden Säule

Die Zahl der Wahlärztinnen und Wahlärzte hat sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt, während die Zahl der Kassenstellen nahezu unverändert blieb. Bei einer Diskussionsrunde auf Initiative der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien wurde deutlich: Die Wahlärzteschaft schließt immer größere Versorgungslücken und ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Gesundheitssystems.

Mann in Anzug steht lächelnd vor Gebäude
Kommentar von außen

„Wer nicht sät, kann nicht ernten“

Für sämtliche der 22 heimischen Universitäten stehen in den kommenden Jahren deutliche Budgetkürzungen im Raum. Markus Müller, Rektor der Medizinischen Universität Wien, über den Forschungsstandort Österreich und warum die Kürzungen auch das medizinische Personal betreffen. 

Reha-Szene mit Hanteln - Patientin mit Therapeut
Physikalische Medizin

Ressourcen einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden

Rehabilitation beginnt nicht erst dort, wo ein Mensch „wiederhergestellt“ werden soll, etwa nach einer schweren Erkrankung. Sie setzt wesentlich früher an: im Akutkrankenhaus, bei Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates, nach Operationen, bei chronischen Erkrankungen und im höheren Lebensalter.

Arzt vor Medikamentenkasten hält ein Medikament in der Hand.
Diagnose, Therapie und Medikamente aus einer Hand

Studie zeigt: Ärztliche Hausapotheken sichern Versorgung

Einfacherer Zugang zu Medikamenten, leichtere Besetzung von Kassenstellen, weniger Kosten für die Volkswirtschaft und weniger klimaschädliche Emissionen – eine aktuelle Studie dokumentiert den multiplen Nutzen ärztlicher Hausapotheken.

Mann im Sakko mit grauen Haaren und Brille.
Kommentar von außen

Schritt für Schritt sanieren und verbessern

Mit dem Doppelbudget 2027 und 2028 hat die Regierung einen Plan zur Budgetsanierung der Republik Österreich vorgelegt. 
Finanzminister Markus Marterbauer über den Leitgedanken, Steuereinnahmen lieber für Kindergärten und Pflege auszugeben als für Zinsen.

Podium mit sechs Podiumsgästen - vier Damen und zwei Herren
Kinder- und Jugendgesundheit

Neuer Generationenvertrag für gesundes Aufwachsen

„Verspielen wir die Gesundheit einer Generation?“ Dieser drängenden Frage stellte sich eine Expertenrunde aus Politik, Medizin, Bildung und Praxis. Kinderarzt und Impfreferat-Leiter Rainer Wolschner plädierte für ein Erinnerungssystem und strukturierte Vorsorge, denn heute werde Behandlungsbedarf oft zu spät erkannt.

Mann mit blauer Krawatte
Ärztestatistik

Ein Drittel der Ärzteschaft steht vor dem Pensionsalter

Die Medizin in Österreich ist überwiegend weiblich. Allerdings erreichen in den kommenden zehn Jahren mehr als 18.000 Ärztinnen und Ärzte das Pensionsalter. Gleichzeitig reicht die Zahl der Medizinabsolventinnen und -absolventen nicht aus, um den jährlichen Nachbesetzungsbedarf zu decken. 

Gesundheitsministerin Nina Warken und Bundeskanzler Friedrich Merz hinter Pulten mit Mikrofonen.
Deutschland

Gesundheitsreform beschlossen: Einschnitte für Versicherte, Zukunftssorgen bei Leistungserbringern

Ausgabenbremsen für Arztpraxen, Kliniken, Apotheken und Pharmabranche sowie höhere Zuzahlungen und Leistungskürzungen für Versicherte – mit diesem Maßnahmenmix will die deutsche Bundesregierung die gesetzlichen Krankenkassen in Milliardenhöhe entlasten.