Lesung mit Christoph Zielinski

Doppelrolle für den bekannten Onkologen

Die Kammer lud kürzlich zur Lesung des renommierten Krebsforschers und Arztes Christoph Zielinski. Der 74-jährige Wiener stellte seinen zweiten Roman „Villa Wundergold“ vor.

Eva Kaiserseder
Mann im Gespräch, gestikulierend
Im Gespräch erzählt Christoph Zielinski aus seinem Leben zwischen Medizin und Literatur.
Foto: Stefan Seelig

Christoph Zielinski hat sich in seinem Bereich einen Namen als Top-Onkologe gemacht – mittlerweile hegt er neben dem Arztberuf eine zweite Leidenschaft: Das Schreiben und die Belletristik im Besonderen. Im Frühjahr erschien sein zweiter Roman „Villa Wundergold“, ein Rückblick auf die bewegte Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert. Die Kammer nahm das zum Anlass, um ihn in seiner Doppelrolle als schreibenden Mediziner zu einer Lesung mit Autorengespräch in die Weihburggasse zu laden.

Kammerpräsident Johannes Steinhart skizzierte in seinen einleitenden Worten Zielinskis beeindruckende Leistungen als Arzt. Danach erzählte dieser von seiner lebenslangen Liebe zum Schreiben, der beruflichen Entscheidung für die Medizin und gegen den Journalismus und welche rasanten Fortschritte es in der Onkologie gibt. Schließlich las der Autor ausgewählte Stellen aus seinem Buch und erklärte dabei historische und politische Hintergründe. Ausklingen ließ man den Abend mit der Möglichkeit, sich Bücher vom Autor signieren zu lassen. 

 

Fotos: Stefan Seelig